Da haben wir sie schon, die drei Dinge, zu denen ich mir in den letzten Tagen Vorwürfe und Vorschläge anhören musste.
Verbindlichkeit: das ist etwas, was mir in letzter Zeit häufig auffällt. Alles bleibt unverbindlich. Ich kenne Paare, die bereits seit 10 Jahren ein Paar sind und auf die Frage, wann geheiratet werden soll kommt die Antwort: "achn wir wollen uns da noch nicht so festlegen" oder noch besser "wer weiß, was da noch kommt." Verstehe ich nicht.
Wie lange muss man denn ein Paar sein, um eine Ehe zu beschließen, weil vielleicht "noch etwas kommen" könnte? 20 Jahre? 30? Stehe ich mit meinem Wunsch nach Verbindlichkeit so allein da? was spricht dagegen, wenn zwei Menschen sich lieben, nicht mehr weiter zu suchen? Ich sage euch warum: meine Generation denkt, da kommt noch was Besseres. Schließlich gibt es auch alle 6 Monate ein "besseres" I-Phone, oder nicht? Ist euch eigentlich klar, dass ein Mensch kein Konsumgut ist? Ja, ich will etwas Verbindliches! Ich bin es Leid, immer auf Männer zu treffen, die eine schnelle Nummer suchen. Die ein Abenteuer für 3 Monate oder 3 Jahre suchen um dann die nächste Blüte zu bestäuben? Und so kommen wir schon zu den
Ansprüchen: die seien zu hoch. Und jetzt werde ich etwas bissig. Ja, habe ich zu hohe Ansprüche? Erwarte ich etwa Dinge von anderen, die ich nicht erfüllen kann? Ehrlichkeit, damit man einander vertraut, Zuverlässigkeit, Treue. Entscheidungsfreudigkeit. Humor, Sensibilität und vor allem eigenständiges Denken und handeln? Sind das alles schwierige Dinge, wenn ja, wie schaffe ich das alles? Ein Freund hat mich bei Sichtung eines ungepflegten und sehr dummen Pärchens gefragt, wie es kommt, dass solche Menschen einen Partner haben. Ob unsere ansprüche zu hoch seien? Und da haue ich auf den Tisch und rufe: "nein! Wie lange hält das, was du da siehst? Denn bei denen kannst du dir sicher sein, das was Besseres kommt." Ich gebe alles von mir: dafür verlange ich alles. Und diese Ansprüche sind genau richtig, weil ich weiß, wie viel ich wert bin (bis auf die kleinen Momente, in denen ich an mir zweifle, weil in mir oft nur ein Sexobjekt gesehen wird). Und ich weiß, warum: man versucht nur, starke Menschen zu brechen, wo bleibt denn sonst der Kick. Da seid ihr bei mir falsch. Und darauf könnt ihr euch verlassen.
Verlässlichkeit: googelt das Wort doch mal. Erstaunlich, was man da so alles findet. Warum ich darauf so erpicht bin? Ganz einfach, ich habe es satt, mich um alles selbst kümmern zu müssen. Und dann zusätzlich für andere mitdenken zu müssen. Entweder maan stärkt mir den Rücken, so wie ich es tue (für Freunde, und erst recht für den Mann, der sich irgendwo versteckt hält). Ich mag es nicht, wenn andere neidisch auf mich sind (warum auch? Jeder Mensch ist anders, deswegen muss man nicht angeben mit seiner Hautfarbe, der Haarlange, der Körpermaße oder dem Gewicht und schon gar nicht, wie lange der Sex gedauert hat!), wenn sie mich anlügen oder auf Dauer grundlos unverschämt und ungerecht sind.
Wisst ihr, manchmal bin ich echt genervt von dieser Gesellschaft. Ich erinnere mich daran, wie eine Klassen Kameradin einst über mich sagte: "ich wüsste gern, was in ihrem Kopf vorgeht." Das wüsste ich bei euch auch gern. Als spräche ich mit einem Laib Brot. Ihr dürft sein, wie ihr wollt, es interessiert mich nicht: aber bitte, versucht nicht, mich dazu zu bringen euer unmoralisches Leben zu führen! Es gibt schon genug von euch - wäre es nicht langweilig, könntet ihr nicht mehr über Menschen wie mich lästern?
Ich wünsche euch einen Tag des Friedens. Bis zum nächsten Mal.
Freitag, 17. Juli 2015
Du und ich - wir sind eins. Ich kann dir nicht wehtun, ohne mich zu verletzen. *Gandhi*
Oh, ein Mensch! Er will sicher nett zu mir sein, wie ich zu ihm. Das dachte ich im zarten Alter von 5 Jahren.
Niemand will dir etwas böses, dachte ich noch vor 15 Jahren, als ich nicht wusste, dass schlimme Dinge auch einem selbst wiederfahren können.
Prinzipiell gibt es (hoffentlich) nur wenige Menschen, die andere mit Absicht verletzen. So dachte ich noch vor etwa 10 Jahren, als ich noch jung und optimistisch war und zwar das Böse erlebt hatte und es mir mehrfach angetan wurde, ich aber so sicher war, dass es außer diesen Gegebenheiten nicht schlechtes mehr geben kann und niemand mich mehr verletzen würde.
Als ich dann 25 Jahre alt wurde dachte ich tagtäglich nur eines: Alle Menschen sind bösartig, von innen her verdorben und faulig. Und nur wenige schaffen es, all ihre Schlechtigkeit zu verbergen und zu unterdrücken. Aber den meisten ist das zu schwierig. Sie verletzen andere einfach.
Heute habe ich begriffen, dass es da Abstufungen gibt. In der Tat gibt es Menschen, die andere aus voller Absicht verletzen, sei es körperlich oder geistig, durch physische Angriffe oder verletzende Worte. Es gibt aber auch diese Menschen, die einen anderen unabsichtlich verletzen, während sie ihre eigenen Ziele verfolgen - dies wird einem meist erst hinterher klar, wenn der gesamte perfide Plan aufgegangen ist. "Das hättest du auch so gemacht" - nein, das hätte ich nicht.
Es gibt auch solche, die einen in ihren Plan einweihen und davor warnen, dass man verletzt werden könnte, man versucht demjenigen dann sogar entgegen der eigenen idealistischen Moralvorstellung zu helfen und dabei trotzdem sein eigenes Wohl nicht zu vergessen und aus den Augen zu verlieren - und wird dafür von der Person bestraft. Das ist dann noch verletzender.
Sicher reagiert jeder anders auf derartige Schmach, manche ziehen sich zurück und schweigen, andere suchen ein Gespräch und wieder andere (ich zum Beispiel) toben und sind wütend und eingeschnappt ob dieser Ungerechtigkeit. Dann brennt sich eine unerträgliche Enttäuschung in meinen Eingeweiden durch den Magen die Speiseröhre hinauf bis es als zornesprühende Tirade aus dem Munde trieft. Nein, ich kann nicht. Ich kann solche Dinge nicht totschweigen. Das habe ich schon oft versucht, aber ich kann es einfach nicht. Und das Ganze kocht sich dann auf, die Verletzung pendelt von einer Person zur anderen, bis sie nicht mehr zu heilen ist. Ich will das nicht, wirklich. Und ich kann viele Beweggründe verstehen, doch ich muss sie nicht billigen. Vor allen Dingen muss ich dabei nicht mein eigenes Wohl zurückstellen, was aber der Fall ist, wenn eine dritte Partei nur die Hälfte der Geschichte kennt und mich dann zum Buhmann macht.
Es ist unerträglich - und selbst wenn mir die Person das selbe versichert, begreife ich nicht, wie es dann sein kann, dass diese Person Verletzungen nicht zu relativieren oder zu heilen versucht, sondern - schlimmer noch - in der Wunde herumwühlt und pult und sucht, bis die Vene sichtbar wird. Ich mache das nicht mehr mit. Vermutlich kann ich mir oft genug an die eigene Nase fassen. Das hört auf. Sofort.
Niemand will dir etwas böses, dachte ich noch vor 15 Jahren, als ich nicht wusste, dass schlimme Dinge auch einem selbst wiederfahren können.
Prinzipiell gibt es (hoffentlich) nur wenige Menschen, die andere mit Absicht verletzen. So dachte ich noch vor etwa 10 Jahren, als ich noch jung und optimistisch war und zwar das Böse erlebt hatte und es mir mehrfach angetan wurde, ich aber so sicher war, dass es außer diesen Gegebenheiten nicht schlechtes mehr geben kann und niemand mich mehr verletzen würde.
Als ich dann 25 Jahre alt wurde dachte ich tagtäglich nur eines: Alle Menschen sind bösartig, von innen her verdorben und faulig. Und nur wenige schaffen es, all ihre Schlechtigkeit zu verbergen und zu unterdrücken. Aber den meisten ist das zu schwierig. Sie verletzen andere einfach.
Heute habe ich begriffen, dass es da Abstufungen gibt. In der Tat gibt es Menschen, die andere aus voller Absicht verletzen, sei es körperlich oder geistig, durch physische Angriffe oder verletzende Worte. Es gibt aber auch diese Menschen, die einen anderen unabsichtlich verletzen, während sie ihre eigenen Ziele verfolgen - dies wird einem meist erst hinterher klar, wenn der gesamte perfide Plan aufgegangen ist. "Das hättest du auch so gemacht" - nein, das hätte ich nicht.
Es gibt auch solche, die einen in ihren Plan einweihen und davor warnen, dass man verletzt werden könnte, man versucht demjenigen dann sogar entgegen der eigenen idealistischen Moralvorstellung zu helfen und dabei trotzdem sein eigenes Wohl nicht zu vergessen und aus den Augen zu verlieren - und wird dafür von der Person bestraft. Das ist dann noch verletzender.
Sicher reagiert jeder anders auf derartige Schmach, manche ziehen sich zurück und schweigen, andere suchen ein Gespräch und wieder andere (ich zum Beispiel) toben und sind wütend und eingeschnappt ob dieser Ungerechtigkeit. Dann brennt sich eine unerträgliche Enttäuschung in meinen Eingeweiden durch den Magen die Speiseröhre hinauf bis es als zornesprühende Tirade aus dem Munde trieft. Nein, ich kann nicht. Ich kann solche Dinge nicht totschweigen. Das habe ich schon oft versucht, aber ich kann es einfach nicht. Und das Ganze kocht sich dann auf, die Verletzung pendelt von einer Person zur anderen, bis sie nicht mehr zu heilen ist. Ich will das nicht, wirklich. Und ich kann viele Beweggründe verstehen, doch ich muss sie nicht billigen. Vor allen Dingen muss ich dabei nicht mein eigenes Wohl zurückstellen, was aber der Fall ist, wenn eine dritte Partei nur die Hälfte der Geschichte kennt und mich dann zum Buhmann macht.
Es ist unerträglich - und selbst wenn mir die Person das selbe versichert, begreife ich nicht, wie es dann sein kann, dass diese Person Verletzungen nicht zu relativieren oder zu heilen versucht, sondern - schlimmer noch - in der Wunde herumwühlt und pult und sucht, bis die Vene sichtbar wird. Ich mache das nicht mehr mit. Vermutlich kann ich mir oft genug an die eigene Nase fassen. Das hört auf. Sofort.
Es ist nicht mein Ziel, geliebt zu werden. Mir genügt es, wenn man mich respektiert. *Richelieu*
Im Prinzip ist es doch so, dass Liebe nichts dauerhaftes ist. (jetzt wird ein Raunen oder gar ein Aufschrei des Entsetzens durch die Leserschaft gehen)
Doch, doch. Es ist so. Außer innerhalb der Familie, und selbst hier wird es immer seltener. Ich habe einige Menschen kennengelernt - was schreibe ich - ich habe prozentual mehr Menschen kennengelernt, die mit ihrer Familie im Klinch liegen, als welche, die ihre Familie innig lieben und sie achten. Und mir ist aufgefallen, dass diese Menschen sozial - wie schreibe ich das denn am neutralsten - sozial inkompetent sind. Sie können nicht so gut mit Gefühlen und mit anderen Menschen, solange dabei nicht ihr eigenes Wohl im Vordergrund steht.
Auch unter Freunden - ich kann die Male gar nicht zählen, in denen ich verraten worden bin von angeblich besten Freundinnen - meist für irgendwelche Männer, die nach ein paar Wochen schon wieder weg waren, während ich noch immer an der Seite stand - als wäre genau das mein Platz. An der Seite. Nun, man gibt die Hoffnung nicht auf, jedes Mal liebe ich meine beste Freundin, und jedes Mal hoffe, ich, sie wird mich nicht verraten.
Je näher man sich kommt und je mehr man voneinander weiß, umso größer ist natürlich auch die Angriffsfläche. Eigentlich habe ich mir schon oft gesagt, ich werde mich von Menschen fernhalten, denn sie wollen dir nichts Gutes, sobald sie dich einmal näher kennen. Doch wenn sich eine Freundschaft ergibt, dann ist sie nun einmal da, und man kann nur auf das Beste hoffen.
Ist natürlich nicht schön, wenn man von einem ehemaligen Freund (einem der oben bezeichneten Soziallegastheniker), als "intrigante Lügnerin" betitelt wird. Äh... ich???? Echt jetzt? Auf die Nachfrage hin, wann genau ich denn gelogen hätte: "bei vielen Gelegenheiten". Und dann auf die Bitte nach einem Beispiel: "gibt ganz viele". Und dann auf die Bitte nach Präzisierung und konkretisierung: "ja, da kannst du dir eins aussuchen". Aha. Hätte mich auch gewundert. Wie bereits in meinem letzten Blog gesagt: ich habe nichts davon, zu lügen. Niemand hat etwas davon.
Das einzige, was bleibt, ist die Enttäuschung in mir, dass mir eine Person, mit der ich mal ganz gut befreundet war, solche Dinge an den Kopf wird, einzig und allein, um mich zu verletzen. Nun denn, ich habe die letzten zwei Monate schon genug durch - glaub nicht, dass du mich klein bekommst.
Ich wünsche euch einen Tag des Friedens, bis zum nächsten Mal!
Doch, doch. Es ist so. Außer innerhalb der Familie, und selbst hier wird es immer seltener. Ich habe einige Menschen kennengelernt - was schreibe ich - ich habe prozentual mehr Menschen kennengelernt, die mit ihrer Familie im Klinch liegen, als welche, die ihre Familie innig lieben und sie achten. Und mir ist aufgefallen, dass diese Menschen sozial - wie schreibe ich das denn am neutralsten - sozial inkompetent sind. Sie können nicht so gut mit Gefühlen und mit anderen Menschen, solange dabei nicht ihr eigenes Wohl im Vordergrund steht.
Auch unter Freunden - ich kann die Male gar nicht zählen, in denen ich verraten worden bin von angeblich besten Freundinnen - meist für irgendwelche Männer, die nach ein paar Wochen schon wieder weg waren, während ich noch immer an der Seite stand - als wäre genau das mein Platz. An der Seite. Nun, man gibt die Hoffnung nicht auf, jedes Mal liebe ich meine beste Freundin, und jedes Mal hoffe, ich, sie wird mich nicht verraten.
Je näher man sich kommt und je mehr man voneinander weiß, umso größer ist natürlich auch die Angriffsfläche. Eigentlich habe ich mir schon oft gesagt, ich werde mich von Menschen fernhalten, denn sie wollen dir nichts Gutes, sobald sie dich einmal näher kennen. Doch wenn sich eine Freundschaft ergibt, dann ist sie nun einmal da, und man kann nur auf das Beste hoffen.
Ist natürlich nicht schön, wenn man von einem ehemaligen Freund (einem der oben bezeichneten Soziallegastheniker), als "intrigante Lügnerin" betitelt wird. Äh... ich???? Echt jetzt? Auf die Nachfrage hin, wann genau ich denn gelogen hätte: "bei vielen Gelegenheiten". Und dann auf die Bitte nach einem Beispiel: "gibt ganz viele". Und dann auf die Bitte nach Präzisierung und konkretisierung: "ja, da kannst du dir eins aussuchen". Aha. Hätte mich auch gewundert. Wie bereits in meinem letzten Blog gesagt: ich habe nichts davon, zu lügen. Niemand hat etwas davon.
Das einzige, was bleibt, ist die Enttäuschung in mir, dass mir eine Person, mit der ich mal ganz gut befreundet war, solche Dinge an den Kopf wird, einzig und allein, um mich zu verletzen. Nun denn, ich habe die letzten zwei Monate schon genug durch - glaub nicht, dass du mich klein bekommst.
Ich wünsche euch einen Tag des Friedens, bis zum nächsten Mal!
Was bei der Jugend wie Grausamkeit aussieht, ist meistens Ehrlichkeit. *Cocteau*
Also mal vorweg: ich verstehe es nicht, wenn Menschen Lügen und Intrigieren. Weil ich das nicht mache. Ich verstehe auch den Sinn des Ganzen nicht, denn letztendlich leidet nicht der, der gelogen hat, sonder ein anderer, dritter.
Seltsamerweise habe ich um mich herum oft Menschen, die Lügen - egal was es nun für Lügen sind. Ich rede nicht von: "Mir geht es gut" wenn es einem eigentlich schlecht geht - denn wer hier lügt, schadet an sich höchstens sich selbst. Es geht um das, was andere Menschen verletzt. Das, was den Menschen dazu bringt, Entscheidungen treffen zu müssen, die er eigentlich nicht treffen möchte. Oder zu Dingen gezwungen zu werden. Und das Schlimme ist: ich kann hier nicht einmal präzise werden, weil ich nicht weiß, wer mitliest - und ich würde dann womöglich noch andere Menschen vergraulen, die mir wichtig sind, wäre ich Ehrlich. Und alles in mir brennt darauf, die Wahrheit zu sagen, ich kann mich kaum beherrschen und wenn ich Ungerechtigkeit sehe will ich laut schreien und der Welt sagen, wie unfair das ist und was ich alles weiß und wie die Wirklichkeit aussieht - und nun muss ich abwägen, ob ich lieber mich selbst verletze, oder eine Person, die mir wichtig ist.
Oder aber ich trete einfach zurück, halte mich bedeckt und mache das, was alle anderen auch machen - ducken und die Schnauze halten. Oder Neudeutsch: Lächeln und Winken! Die Wahrheit will doch keiner hören!
Ich wünsche euch einen Tag des Friedens, bis zum nächsten Mal!
Seltsamerweise habe ich um mich herum oft Menschen, die Lügen - egal was es nun für Lügen sind. Ich rede nicht von: "Mir geht es gut" wenn es einem eigentlich schlecht geht - denn wer hier lügt, schadet an sich höchstens sich selbst. Es geht um das, was andere Menschen verletzt. Das, was den Menschen dazu bringt, Entscheidungen treffen zu müssen, die er eigentlich nicht treffen möchte. Oder zu Dingen gezwungen zu werden. Und das Schlimme ist: ich kann hier nicht einmal präzise werden, weil ich nicht weiß, wer mitliest - und ich würde dann womöglich noch andere Menschen vergraulen, die mir wichtig sind, wäre ich Ehrlich. Und alles in mir brennt darauf, die Wahrheit zu sagen, ich kann mich kaum beherrschen und wenn ich Ungerechtigkeit sehe will ich laut schreien und der Welt sagen, wie unfair das ist und was ich alles weiß und wie die Wirklichkeit aussieht - und nun muss ich abwägen, ob ich lieber mich selbst verletze, oder eine Person, die mir wichtig ist.
Oder aber ich trete einfach zurück, halte mich bedeckt und mache das, was alle anderen auch machen - ducken und die Schnauze halten. Oder Neudeutsch: Lächeln und Winken! Die Wahrheit will doch keiner hören!
Ich wünsche euch einen Tag des Friedens, bis zum nächsten Mal!
Wie kann man einen Menschen beweinen, der gestorben ist? Diejenigen sind zu beklagen, die ihn geliebt und verloren haben. *Moltke*
Liebe Leser, hier vorab eine Warnung: lest diesen Beitrag bitte nicht, wenn ihr euch allein schon vom Titel angesprochen fühlt und euch nicht allein befindet! es ist möglich, dass Tränen fließen, selbst wenn das nicht meine Absicht ist.
Wobei Tränen etwas Gutes sind - was ist das für eine Gesellschaft, in der Tränen als Schwäche gesehen werden? Manche Menschen weinen vor Glück (mein Vater bei meiner Geburt, z.B.) manche aus Wut (ich) und manche aus Trauer. Gut, alle weinen, wenn sie traurig sind. Ausnahmslos.
Und welcher Unmensch würde es dann als Schwäche ansehen, wenn jemand die Fassung verliert und weint? Selbst ohne den Hintergrund zu wissen? Ich will nicht glauben, dass wir schon so weit sind, dass wir unsere Gefühle einschliessen müssen, ein Vorbote von "1984" - Gefühle sind verboten.
Erst kürzlich habe ich mit angesehen, wie sich die Mosaiksteine der Erinnerung bei einer anderen Person wieder zusammengesetzt haben - an eine sehr geliebte Person, die leider - viel zu früh noch dazu - verstorben ist. Wie Person X versucht hat, die Fassung wieder zu erlangen und sich zu beherrschen, den Schmerz zu unterdrücken und dabei lässt sich doch der Trauerprozess nicht aufhalten. Ich kannte diese Person auch, leider nur flüchtig, und viele Mosaiksteine, die mir in den schillerndsten Farben berichtet wurden, setzten sich bei mir selbst als Erinnerung ab, abgespeichert für ein Bild aus Mosaiksteinen, das immer neu zusammengesetzt wird. Wie kann ich dir helfen, wenn ich selbst das nicht erlebt habe? Ich bin bei dir!
Der Mensch muss die Trauer zulassen. Sie erstickt einen sonst von Innen heraus, man wird frustriert und müde, mürbe, man hat keinen Antrieb mehr und lenkt sich ab - doch die Ablenkung bleibt nicht ewig. Egal wie viele neue Menschen man kennen lernt, sie werden das Loch, das zurück geblieben ist, niemals auffüllen können. Sie werden nur am Rande des Kraters stehen und verständnislos hineinblicken, ehe sie es aufgeben, den Grund erblicken zu wollen und wieder gehen. Es geht bei der Trauer nicht darum, den Krater aufzufüllen - es geht darum, ihn zu erhellen, damit man selbst und auch andere in den Abgrund blicken können. Es beruhigt den Menschen zu wissen, wie tief ein Abgrund ist. Nichts macht mehr Angst, als die Unwissenheit, wo man landen wird.
Der Mensch muss seiner Trauer Zeit lassen. Jeder trauert anders und die Wahrheit dieses Satzes wird mir nur langsam bewusst. Ein Verlust, drei Reaktionen: der eine flüchtet sich in Banalitäten, schweigt und spielt den Kasper. Der andere lässt sich beraten und betreuen. Der dritte weiß nicht was mit sich selbst anzufangen, die kleinste Entscheidung wird zur Anstrengung und man stürzt sich in eine zwischenmenschliche Beziehung nach der anderen. Doch wenn der Vorhang fällt und der Abend hereinbricht wird jedem auf seine eigene Art bewusst, dass hinter dem Vorhang nicht mehr das ist, was vorher da war. Und wenn der Schlaf einen nicht rechtzeitig einholt, muss man sich damit beschäftigen. Mit der Zeit, langsam, wird man vermutlich lernen, den Vorhang fallen zu sehen, sich umzudrehen und in die Leere zu sagen: "Ich habe dich geliebt, es ist schade, dass du nicht mehr hier bist."
Von außen betrachtet, kann ich nicht um die Person weinen, die gegangen ist - ich selbst habe diesen Verlust nicht durchleben müssen. Aber ich weine um diejenigen, die zurück geblieben sind und die nun an diesem Krater stehen. Die nun hinter dem Vorhang stehen, sich umdrehen und schweigen. Ich hoffe für dich, für euch, für euch alle, dass ihr euch bald umdrehen möget um zu sagen: "Ich liebe dich, und du wirst für immer bei mir sein."
Wobei Tränen etwas Gutes sind - was ist das für eine Gesellschaft, in der Tränen als Schwäche gesehen werden? Manche Menschen weinen vor Glück (mein Vater bei meiner Geburt, z.B.) manche aus Wut (ich) und manche aus Trauer. Gut, alle weinen, wenn sie traurig sind. Ausnahmslos.
Und welcher Unmensch würde es dann als Schwäche ansehen, wenn jemand die Fassung verliert und weint? Selbst ohne den Hintergrund zu wissen? Ich will nicht glauben, dass wir schon so weit sind, dass wir unsere Gefühle einschliessen müssen, ein Vorbote von "1984" - Gefühle sind verboten.
Erst kürzlich habe ich mit angesehen, wie sich die Mosaiksteine der Erinnerung bei einer anderen Person wieder zusammengesetzt haben - an eine sehr geliebte Person, die leider - viel zu früh noch dazu - verstorben ist. Wie Person X versucht hat, die Fassung wieder zu erlangen und sich zu beherrschen, den Schmerz zu unterdrücken und dabei lässt sich doch der Trauerprozess nicht aufhalten. Ich kannte diese Person auch, leider nur flüchtig, und viele Mosaiksteine, die mir in den schillerndsten Farben berichtet wurden, setzten sich bei mir selbst als Erinnerung ab, abgespeichert für ein Bild aus Mosaiksteinen, das immer neu zusammengesetzt wird. Wie kann ich dir helfen, wenn ich selbst das nicht erlebt habe? Ich bin bei dir!
Der Mensch muss die Trauer zulassen. Sie erstickt einen sonst von Innen heraus, man wird frustriert und müde, mürbe, man hat keinen Antrieb mehr und lenkt sich ab - doch die Ablenkung bleibt nicht ewig. Egal wie viele neue Menschen man kennen lernt, sie werden das Loch, das zurück geblieben ist, niemals auffüllen können. Sie werden nur am Rande des Kraters stehen und verständnislos hineinblicken, ehe sie es aufgeben, den Grund erblicken zu wollen und wieder gehen. Es geht bei der Trauer nicht darum, den Krater aufzufüllen - es geht darum, ihn zu erhellen, damit man selbst und auch andere in den Abgrund blicken können. Es beruhigt den Menschen zu wissen, wie tief ein Abgrund ist. Nichts macht mehr Angst, als die Unwissenheit, wo man landen wird.
Der Mensch muss seiner Trauer Zeit lassen. Jeder trauert anders und die Wahrheit dieses Satzes wird mir nur langsam bewusst. Ein Verlust, drei Reaktionen: der eine flüchtet sich in Banalitäten, schweigt und spielt den Kasper. Der andere lässt sich beraten und betreuen. Der dritte weiß nicht was mit sich selbst anzufangen, die kleinste Entscheidung wird zur Anstrengung und man stürzt sich in eine zwischenmenschliche Beziehung nach der anderen. Doch wenn der Vorhang fällt und der Abend hereinbricht wird jedem auf seine eigene Art bewusst, dass hinter dem Vorhang nicht mehr das ist, was vorher da war. Und wenn der Schlaf einen nicht rechtzeitig einholt, muss man sich damit beschäftigen. Mit der Zeit, langsam, wird man vermutlich lernen, den Vorhang fallen zu sehen, sich umzudrehen und in die Leere zu sagen: "Ich habe dich geliebt, es ist schade, dass du nicht mehr hier bist."
Von außen betrachtet, kann ich nicht um die Person weinen, die gegangen ist - ich selbst habe diesen Verlust nicht durchleben müssen. Aber ich weine um diejenigen, die zurück geblieben sind und die nun an diesem Krater stehen. Die nun hinter dem Vorhang stehen, sich umdrehen und schweigen. Ich hoffe für dich, für euch, für euch alle, dass ihr euch bald umdrehen möget um zu sagen: "Ich liebe dich, und du wirst für immer bei mir sein."
Wenn du einen Menschen richtig kennenlernen [...] willst, so mach dir nicht erst die Mühe [ihn] zu analysieren [.] Du brauchst ihn bloß beim Lachen zu beobachten. *Dostojevski*
Hat er ein gutes Lachen, ist er ein guter Mensch.
"Egal wie oft er lacht?" frage ich mich. Denn ich habe viele Menschen gesehen, die, gebeutelt von ihren Erfahrungen und von schlechten Ereignissen, selten Lachen. Aber ihr Lachen steckt an und nicht selten hat man sich gegenseitig in ein langanhaltendes Gelächter hochgeschaukelt, Endorphine freigesetzt und diese wenigen kostbaren Minuten in einer kleinen inneren Zeitblase konserviert.
Ebenso wie die vielen ungeweinten Tränen, die nie das Tageslicht erblickten, aus Scham oder Angst vor Zurückweisung. Manch einen hat es regelrecht geschüttelt vor unterdrückter Trauer oder Wut.
Ich habe einen engen Freund, der aus einem Kriegsgebiet geflohen ist. Und wenn er mal lacht, dann hat er solch ein ansteckendes Lachen, dass ich mir nicht helfen kann und mitlachen muss. Und ich will ihn so oft wie möglich zum Lachen bringen, weil es ihm für einen winzigen Moment Vergessenheit bringt. Sobald er wieder aufhört zu lachen, werden seine Augen wieder schwarz und es ist, als blickte ich in ein tiefes Loch voll Leid, Trauer und Verlust. Er spricht nicht gerne darüber, außer einmal, als er andeutete, er habe seine Freunde sterben sehen.
Manchmal versinkt er so vollkommen in seiner Vergangenheit und seiner Sorge um seine Familie, dass ich gar nicht an ihn herankomme.
Es ist für mich unvorstellbar, so etwas erleben zu müssen. Und ich bin unendlich dankbar dafür, dass ich es nicht erleben musste. Wie böse mag ein Mensch sein, um einem anderen solch abscheuliche Dinge antun zu müssen!
Wie klingt sein Lachen? Lacht er überhaupt - und wenn nicht, woher weiß ich dann, ob er ein guter Mensch ist? Schlimmer noch - was wenn diese Person, die gemordet hat, ein ebensolches Lachen hat, wie das Opfer - kann man die beiden dann überhaupt voneinander Unterscheiden?
Ich wünsche euch einen Tag des Friedens! Bis zum nächsten Mal!
"Egal wie oft er lacht?" frage ich mich. Denn ich habe viele Menschen gesehen, die, gebeutelt von ihren Erfahrungen und von schlechten Ereignissen, selten Lachen. Aber ihr Lachen steckt an und nicht selten hat man sich gegenseitig in ein langanhaltendes Gelächter hochgeschaukelt, Endorphine freigesetzt und diese wenigen kostbaren Minuten in einer kleinen inneren Zeitblase konserviert.
Ebenso wie die vielen ungeweinten Tränen, die nie das Tageslicht erblickten, aus Scham oder Angst vor Zurückweisung. Manch einen hat es regelrecht geschüttelt vor unterdrückter Trauer oder Wut.
Ich habe einen engen Freund, der aus einem Kriegsgebiet geflohen ist. Und wenn er mal lacht, dann hat er solch ein ansteckendes Lachen, dass ich mir nicht helfen kann und mitlachen muss. Und ich will ihn so oft wie möglich zum Lachen bringen, weil es ihm für einen winzigen Moment Vergessenheit bringt. Sobald er wieder aufhört zu lachen, werden seine Augen wieder schwarz und es ist, als blickte ich in ein tiefes Loch voll Leid, Trauer und Verlust. Er spricht nicht gerne darüber, außer einmal, als er andeutete, er habe seine Freunde sterben sehen.
Manchmal versinkt er so vollkommen in seiner Vergangenheit und seiner Sorge um seine Familie, dass ich gar nicht an ihn herankomme.
Es ist für mich unvorstellbar, so etwas erleben zu müssen. Und ich bin unendlich dankbar dafür, dass ich es nicht erleben musste. Wie böse mag ein Mensch sein, um einem anderen solch abscheuliche Dinge antun zu müssen!
Wie klingt sein Lachen? Lacht er überhaupt - und wenn nicht, woher weiß ich dann, ob er ein guter Mensch ist? Schlimmer noch - was wenn diese Person, die gemordet hat, ein ebensolches Lachen hat, wie das Opfer - kann man die beiden dann überhaupt voneinander Unterscheiden?
Ich wünsche euch einen Tag des Friedens! Bis zum nächsten Mal!
Ein wahrer Freund fragt nicht, wann oder wieso… Wenn du sagst, “Ich brauche Dich!”, ist die einzige Frage die er stellt: “Wo bist Du?” *unbekannte Quelle*
Und es ist doch auch so, dass wir das "ich brauche dich" nicht allzu großzügig verteilen, sondern nur an die Menschen, für die wir selbst die richtige Antwort parat hätten.
Dasselbe gilt für die Familie.
Doch noch schöner ist es, wenn man dem Menschen gar nicht erst sagen muss, dass man ihn braucht, sondern der andere sofort erkennt, dass er gebraucht wird und zur Stelle ist - ohne zu zögern. Wenn man einander ohne Worte versteht und ein einziger Blick reicht, um eine ganze Geschichte zu erzählen. Wenn Reden überflüssig wird.
Dementsprechend schäme ich mich auch, dass ich nicht für meine beste Freundin da war, als sie mich am Meisten gebraucht hätte. Natürlich hatte sie die Unterstützung ihrer wundervollen Familie, doch ich war egoistisch. Und nun versuche ich, es immer aufs Neue wieder gut zu machen, indem ich für sie da bin. Indem ich versuche ihr und ihrer Familie gegenüber sensibel zu sein - wenn z.B. ihre jüngere Schwester ein Erbstück weggeben möchte, das ihr am herzen liegt. Ich nehme es und sehe ihr an, wie es ihr wehtut, wie sie selbst es begreift und gebe es zurück.
Eine Umarmung, wenn der Schmerz einen Überrollt oder eine leichte Berührung: "Ich bin für dich da!" Ein barscher Ton, wenn der jüngere Bruder aus der Reihe tanzt, weil er selbst mit seinen inneren Stimmen zu kämpfen hat.
Letztes Wochenende habe ich mich oft gefragt, ob ich überhaupt das Recht dazu habe, mich in die Familie sozusagen einzugliedern. Meine beste Freundin hat mich mit zu ihren Großeltern genommen, dort habe ich Onkel und Tanten kennengelernt und war auch mit ihren Geschwistern und ihrem Vater auf einem Fußballspiel und Abends aus.
Auf dem Weg in das Stadion sagte ihr Vater: "Hach wie schön, das ist wie früher - ein richtiger Familienausflug!" und Tammi (Sarahs kleine Schwester) legte mit einem Lächeln ihre Hand kurz auf meinen Oberschenkel. Eine kurze Berührung, ich lächle zurück und habe Tränen in den Augen.
Auch beim Gottesdienst war ich mir unsicher, ob ich überhaupt das Recht habe, anwesend zu sein und äußerte meine Bedenken gegenüber Sarah: "Das ist an sich ein Familien Treffen - ich bin mir nicht sicher, ob ich wirklich hier sein sollte" Und sie sagte simpel: "Aber du gehörst doch schon zur Familie!"
Und jeden Tag bin ich froh und dankbar für diese wundervolle Erfahrung und diese herzensguten Menschen, die mich ohne zu fragen und bereitwillig aufgenommen haben. Tammi, Robin, Sarah: ihr seid wundervolle Menschen! Eure Mutter und euer Vater haben euch zu großartigen und liebevollen Menschen erzogen! Bleibt genauso wie ihr seid, ich hab euch lieb.
Ich wünsche mir und allen anderen Menschen, dass wir wieder lernen sensibler zu sein, um unsere Mitmenschen mit dem nötigen Respekt und der nötigen Umsicht zu behandeln.
Ich wünsche euch einen Tag des Friedens! Bis zum nächsten Mal!
Dasselbe gilt für die Familie.
Doch noch schöner ist es, wenn man dem Menschen gar nicht erst sagen muss, dass man ihn braucht, sondern der andere sofort erkennt, dass er gebraucht wird und zur Stelle ist - ohne zu zögern. Wenn man einander ohne Worte versteht und ein einziger Blick reicht, um eine ganze Geschichte zu erzählen. Wenn Reden überflüssig wird.
Dementsprechend schäme ich mich auch, dass ich nicht für meine beste Freundin da war, als sie mich am Meisten gebraucht hätte. Natürlich hatte sie die Unterstützung ihrer wundervollen Familie, doch ich war egoistisch. Und nun versuche ich, es immer aufs Neue wieder gut zu machen, indem ich für sie da bin. Indem ich versuche ihr und ihrer Familie gegenüber sensibel zu sein - wenn z.B. ihre jüngere Schwester ein Erbstück weggeben möchte, das ihr am herzen liegt. Ich nehme es und sehe ihr an, wie es ihr wehtut, wie sie selbst es begreift und gebe es zurück.
Eine Umarmung, wenn der Schmerz einen Überrollt oder eine leichte Berührung: "Ich bin für dich da!" Ein barscher Ton, wenn der jüngere Bruder aus der Reihe tanzt, weil er selbst mit seinen inneren Stimmen zu kämpfen hat.
Letztes Wochenende habe ich mich oft gefragt, ob ich überhaupt das Recht dazu habe, mich in die Familie sozusagen einzugliedern. Meine beste Freundin hat mich mit zu ihren Großeltern genommen, dort habe ich Onkel und Tanten kennengelernt und war auch mit ihren Geschwistern und ihrem Vater auf einem Fußballspiel und Abends aus.
Auf dem Weg in das Stadion sagte ihr Vater: "Hach wie schön, das ist wie früher - ein richtiger Familienausflug!" und Tammi (Sarahs kleine Schwester) legte mit einem Lächeln ihre Hand kurz auf meinen Oberschenkel. Eine kurze Berührung, ich lächle zurück und habe Tränen in den Augen.
Auch beim Gottesdienst war ich mir unsicher, ob ich überhaupt das Recht habe, anwesend zu sein und äußerte meine Bedenken gegenüber Sarah: "Das ist an sich ein Familien Treffen - ich bin mir nicht sicher, ob ich wirklich hier sein sollte" Und sie sagte simpel: "Aber du gehörst doch schon zur Familie!"
Und jeden Tag bin ich froh und dankbar für diese wundervolle Erfahrung und diese herzensguten Menschen, die mich ohne zu fragen und bereitwillig aufgenommen haben. Tammi, Robin, Sarah: ihr seid wundervolle Menschen! Eure Mutter und euer Vater haben euch zu großartigen und liebevollen Menschen erzogen! Bleibt genauso wie ihr seid, ich hab euch lieb.
Ich wünsche mir und allen anderen Menschen, dass wir wieder lernen sensibler zu sein, um unsere Mitmenschen mit dem nötigen Respekt und der nötigen Umsicht zu behandeln.
Ich wünsche euch einen Tag des Friedens! Bis zum nächsten Mal!
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